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| START | .. | . | Positionen und Forderungen der GEW-Sportkommission zu sportpolitischen und sportpädagogischen Fragen | ![]() |
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Ganztagsangebote an Schulen
- neue Rolle für den Schulsport
Der Bildungsauftrag des
Staates
Unsere Forderung:
Der Sportunterricht muss
Grundlagen für ein lebenslanges Sporttreiben durch ein vielfältiges
Angebot schaffen, eine frühe Spezialisierung ist im Schulsport nicht
sinnvoll und nicht erforderlich.
Wissenschaftliche Untersuchungen (u.a. am Beispiel der Friedrich-Ebert-Grundschule in Bad Homburg/Hessen, die seit 7 Jahren täglichen Sportunterricht durchführt) belegen, dass die Schüler/Innen weniger aggressiv und seltener übergewichtig sind. Zudem können sie sich im Unterricht besser konzentrieren, denn motorische Förderung macht Kinder neugieriger, selbstsicherer und klüger. Auch die kognitiven Leistungen werden gesteigert (Bewegung forciert und anderem die Gehirntätigkeit). Deshalb muss der Sport als fester Bestandteil in den Schulen integriert bleiben. Auch eine Veränderung des Unterrichts ist zwingend geboten: Neben einer dem Biorhythmus angepassten zeitlichen Struktur des Tages, in welcher Bewegungszeit sinnvoll eingeplant ist, ist unter anderem auch auf die Rhythmisierung aller Unterrichtsstunden zu achten. Nur Unterrichtsmethoden, die Bewegung zwingend erforderlich machen, helfen den Unterricht lebendig und anregungsreich zu machen. Maßnahmen, welche die Selbständigkeit der Schüler und Schülerinnen fördert und das eigenverantwortliche Lernen unterstützen sowie die Belastung der Lehrkräfte - auch im Sport - reduzieren können, sind immer auch im Sinne der Rhythmisierung des Unterrichts. Für die neue Rolle des
Sports im Ganztagsangebot müssen zudem Kooperationsvereinbarungen
getroffen werden, die selbstverständlich unter der Führung der
Schule stehen müssen. Hier sind zum Beispiel Maßnahmen
wie „Schule und Verein“, Schulsozialarbeit, Jugendhäuser und Jugendkulturzentren
oder auch anderen geeignete Institutionen als Kooperationspartner gefragt.
Angebote der Betreuung können dadurch auch an Übungsleitern/Trainer,
Sportassistenten, Schülervertreter, Eltern usw. übertragen werden.
Dies sollte aber nur Ergänzungsangebot zum Pflichtsportunterricht
geschehen.
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