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Nachwuchsförderung
im Leistungssport aus Sicht der GEW-Sportkommission
Leistungsport ist aktuell
durch Dopingfälle, Manipulationen und unverantwortlichen Leistungszwang
besonders bei Kindern und Jugendliche immer mehr ins Gerede gekommen.
Deshalb sieht die GEW-Sportkommission
auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking 2008 die Notwendigkeit,
ein Positionspapier zu den negativen Begleiterscheinungen des Leistungssports
zu erstellen.
Leistungssport im Kindesalter
ist für die GEW-Sportkommission nur unter folgenden Prämissen
denkbar:
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Die Anforderungen an die Kinder
müssen den moralischen und ethischen Werten unserer Gesellschaft
entsprechen. Alle Beteiligten – Politik, Sportverbände, Eltern, Schule,
Medien – müssen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung äußerst
bewusst sein.
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Der Leistungsport muss in all
seinen Facetten durchgängig transparent und nachvollziehbar sein.
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Kindgerechter Leistungssport
muss verantwortungsvoll pädagogisch, psychologisch und medizinisch
begleitet werden.
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Leistungssport im Kindesalter
kann nur in entsprechenden Strukturen stattfinden. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit
zwischen Sportlern/Sportlerinnen, Elternhaus, Schule/Ausbildung und Verbände
(Trainer) notwendig.
Die GEW-Sportkommission
lehnt Leistungssport, der ethische und moralische Werte missachtet, ab.
Verabschiedet auf der Hauptversammlung
der GEW-Sportkommission (Bund) in Mühlhausen am 5.10.2007
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