GEW-Sportkommision
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Bilder vom Lehrgang

Lehrgang: Klettern in der Schule

Am späten Nachmittag des 4. Septembers bot sich den Angestellten der Universität Hildesheim ein ungewohnter Anblick beim Treppensteigen. Nicht nur, dass die Personen die ihnen entgegen kamen einen Helm und Kletterausrüstung trugen, nein, sie nutzten auch nicht die Treppen, wie normale Menschen, sondern Seile, um sich vom obersten Stock in den Keller zu bewegen. Diese Abseilaktion bildete den krönenden Abschluss einer anregenden und sehr gelungenen Fortbildung, an der 20 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Niedersachsen auf Einladung der GEW-Sportkommission unter der Federführung ihres Vorsitzenden Heinrich Pohls teilgenommen haben.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
Bereits morgens um 09:30 Uhr begrüßte Heinrich Pohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vorher die Gelegenheit genutzt hatten, sich bei einem Kaffee oder Tee näher kennen zu lernen. Bevor er den Referenten Thomas Helsper vorstellte, berichtete er noch kurz von der Arbeit der Sportkommission. Sport im Kindergarten, Verbesserung der Kooperation zwischen Schule und Verein, sowie der Kampf um die Gleichberechtigung des Faches Sport bei den Leistungsüberprüfung stellen zwar nur einen Ausschnitt der aktuellen Arbeit dar, verdeutlichen aber die ungeheuere Bandbreite des Arbeitsfeldes dieser Kommission. Im Anschluss ließ es sich Herr Prof. Dr. Nickel als Leiter des Sportinstitutes der Universität Hildesheim nicht nehmen, die Teilnehmer ebenfalls zu begrüßen. Klettern sei eines der Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen, deshalb sei er über das rege Interesse hoch erfreut. Außerdem betonte er den Wert der Zusammenarbeit der verschiedenen Bildungseinrichtung und machte in diesem Zusammenhang die Anwesenden auf einen neuen Kursus des Sportinstitutes, der sich mit der Unfallprophylaxe befasst, aufmerksam. 

Den Grußworten schloss sich dann ein erster theoretischer Block an, in dem der Referent Thomas Helsper auf die verschiedenen Sicherheitsbestimmungen beim Klettern mit Kindern und Jugendlichen ebenso einging wie auf benötigtes Material, Bezugsquellen und Literatur. Im Anschluss daran wurden Möglichkeiten der Umsetzung im Schulsport und die zahlreichen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lebhaft diskutiert, bevor dann erste eigene praktische Erfahrungen gesammelt werden konnten. Hier bot die hervorragend ausgestattete Sporthalle der Universität Hildesheim reichlich Erfahrungsmöglichkeiten. Bevor dann an der in der Halle befindlichen Kletterwand des Alpensportvereins in die Höhe geklettert werden konnte, schloss sich ein zweiter Theorie Teil an. Das richtige Anlegen der Ausrüstung und das Sichern des Partners wurde erläutert, vorgemacht, nachgemacht und dann geübt. 

Um nicht vor Hunger aus der Wand zu fallen, wurde eine kurze Mittagspause eingelegt, in der in der Uni-Mensa gegessen werden konnte, während die Kletterwand vom Referenten durch das Anbringen zusätzlicher Griffe und Tritte anfängerfreundlicher gemacht wurde.

Frisch gestärkt wurden dann die ersten Kletterversuche unternommen, bei denen das Gefühl der Verantwortung für und das Vertrauen in die Partnerin/den Partner zu den eindrucksvollsten Erfahrungen dieser Fortbildung gehörten. Dass einige alte Kletterhasen unter den Teilnehmern waren, erleichterte dem Referenten die Arbeit und sorgte für einen regen Austausch und intensive Klettererfahrungen die in der eingangs erwähnten Abseilaktion endeten. Heinrich Pohl zeigte sich erfreut über die sehr positive Resonanz und versprach im nächsten Jahr eine weiterführende Veranstaltung zu organisieren. 
 

Bilder vom Lehrgang
 Bilder vom Lehrgang

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