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Entschulung des Schulsports?
Die Sportkommission der
GEW tagte in Hildesheim
Teilnehmer (sitzend von
links): Günter Bad (Bad Nenndorf), Jürgen Huse (Bremen), Jürgen
Meyer (Winsen), Kerstin Koltermann (Hildesheim), Birte Clasen (Hannover),
Nadine Sellmons (Hildesheim), stehend von links: Traugott Eckardt (Oldenburg),
Dr. Holger Miessner (Bombitz), Barbara Kubatz (Hildesheim), Elke Schmied
(Braunschweig), Kerstin Gries (Hannover), Ulrich Kastaun (Winsen), Prof.
Dr. Lorenz Peiffer (Hannover), Günter Schütte (Wolfsburg) und
der 1. Vors. der Sportkommission Heinrich Pohl (Bad Salzdetfurth)
Die Fitnesslandkarte bleibt
umstritten.
Der Vorsitzende der SPOKO,
Heinrich Pohl, fasste die z. T. erschreckende Rückmeldung vieler Schulen
zusammen:
Es gab erhebliche Organisationsprobleme
vor Ort.
Die Eingabe ins Internet
verlief katastrophal.
Eltern schrieben Drohbriefe
an die Schulen.
Die Datenqualität wird
erheblich in Frage gestellt (falsche Eingabewerte!), u.a. auch deshalb,
weil Übungen schlichtweg falsch durchgeführt wurden.
Die vorliegenden Ergebnisse
haben daher auch keine Aussagekraft.
Der Minister geht fahrlässig
mit den Ergebnissen um.
Fazit: Der Minister zieht
sich aus der Verantwortung. Die Durchführung der Tests war sinnlos,
weil keine politische Konsequenz zu erkennen ist.
Gewerkschaftliche Forderungen
an die Landesregierung, sich nach §2
(Bildungsauftrag) nicht
der Verantwortung zu entziehen, sondern Sicherheit und Garantie zu geben,
dass der Schulsport nicht entschult wird, dass unsere Forderungen erfüllt
werden, waren Gegenstand ausführlicher Diskussionen.
Es genügt nicht, 500.000
Euro mehr für die Kooperationsmaßnahme „Schule und Verein“ zu
geben, den Schulen Handreichungen für die „Bewegte Schule“ zukommen
zu lassen und einen Kongress über „Gesundheit, Ernährung und
Bewegung“ durchzuführen.
Die Forderungen der Gewerkschaft
bleiben nach wie vor bestehen:
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3. Sportstunde muss wieder her
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Förderunterricht an jeder
Schule für die Klassen 1-6
-
Einstellung von Sportlehrkräften
-
Erteilen des Schwimmunterrichts
von Sportlehrkräften (Bremer Modell: Schwimmmeister erteilen den Schwimmunterricht!).
Die Berufsschulen tragen
die Sorgen vor, dass bei der Verteilung des Stundenpools leider in den
meisten Fällen nur noch eine Sportstunde angegeben wird.
Bei der Lehrerfortbildung
besteht nach wie vor Anlass zur Sorge, dass für die meisten Fortbildungen
nur noch die Fachverbände zuständig sind.
Bei der Lehrerausbildung
wird endlich gefordert, dass in Niedersachsen eine einheitliche Ausbildung
stattfindet. Sie ist reformbedürftig und sollte endlich auch richtlinienadäquat
durchgeführt werden. Sie muss u. a. auch an die Bedürfnisse des
Schulsports orientiert sein.
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