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Eine gute Schule muss auch
eine bewegungsfreundliche Schule sein.
Lernen mit Kopf, Herz und
Hand gehört zu den elemantaren Bestandteil einer humanen Schule und
sollte Bestandteil aller Unterrichtsfächer sein. Die Bewegungs- und
Persönlichkeitsförderung aller Schülerinnen und Schüler
ist zentrales Anliegen des Schulsports. Das schließt die Förderung
von Schüler/innen mit motorischen Defiziten genauso ein wie die Förderung
sportlicher Talente. |
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Ein pädagogisch orientiertes
Angebot von Bewegung, Spiel und Sport greift unterschiedliche Sinnperspektiven
und Bewegungsfelder auf. Ziel ist die Teilhabe aller Kinder- und Jugendlichen
an den Möglichkeiten unserer Bewegungskultur (Verbesserung
der Unterrichtsqualität). |
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Die Schulsportstudie
"Sprint" (2004/2005) hat noch einmal deutlich die seit
langem bekannten Probleme des Schulsports verdeutlicht: Unterrichtsausfall,
schulformspezifische Benachteiligungen, fachfremder Unterricht, Überalterung
der Sportleherschaft. Hier wird akuter Handlungsbedarf sichtbar. |
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Es nützt aber wenig,
wenn alle politisch Verantwortlichen immer wieder auf die besondere Bedeutung
von Bewegung, Spiel und Sport hinweisen. Die Diskrepanz zwischen politischer
Rhetorik und praktischer Umsetzung ist auffälliges Kennzeichen aller
bisherigen Schulsportinitiativen. Politikerworte und Beschlüsse müssen
an der Schulsportrealität gemessen werden. |
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Drei Wochenstunden Sport
an allen allgemein bildenden Schulen sind ein Minimum des Unterrichtsumfangs.
Die Autonomie der Schulen darf nicht so weit gehen, dass von einem Mindestangebot
an Bewegung und Sport abgewichen wird. |
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Die räumlichen und
materiellen Ausstattungen an den Schulen müssen einen modernen Sportunterricht
ermöglichen. Auch bei knappen öffentlichen Kassen darf hier nicht
gespart werden. Dies betrifft in besonderer Weise den Schwimmunterricht,
für den ausreichende Anlagen zur Verfügung stehen müssen. |
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Ganztagsangebote
an den Schulen müssen mit verstärkten Bewegungsangeboten gekoppelt
werden, um einseitige Lern- und Arbeitssituationen zu vermeiden. Die Notwendigkeit
eines verstärkt angebotenen außerunterrichtlichen Sports darf
nicht dazu führen, den regulären, für alle verbindlichen
Sportunterricht zu kürzen. |
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Allen Versuchen, die SportlehrerInnentätigkeit
abzuwerten, muss entschieden entgegen getreten werden (Arbeitszeitmodelle,
Faktorisierung der Fächer). |
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Die Ausbildungs-, Einstellungs-
und Fortbildungssituation muss deutlich verbessert werden. Nur auf dieser
Basis wird ein qualitativ guter Sportunterricht auch in Zukunft möglich
sein. |
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