.Tagung
"60 Jahre GEW-Sportkommission"
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Ein Rückblick auf 60
Jahre GEW-Sportkommission und Perspektiven auf die weitere Arbeit standen
im Mittelpunkt der Tagung in Frankfurt. |
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"Geschichten und Geschichtchen"
der GEW-Sportkommission (Walter Vogel) und Sigi Eiths Positionsbestimmung
"Die Sportkommission im Hier und Jetzt" zeigten eindrucksvoll und unterhaltsam
die Entwicklung und die weiteren Aufgaben der Sportkommission. |
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Prof. Werner Schmidt (Uni
Essen) lieferte wichtige soziologische Rahmendaten für die inhaltlichen
Aufgaben einer gewerkschaftlichen Schulsportarbeit. "Handeln statt Reden"
ist dabei weiter die zentrale Aufgabe.
(Der Vortrag zum Download
- in Kürze) |
60 Jahre Sportkommission
in der GEW
Sportlehrer werden selbstbewusster
Die Bundes-Sportkommission
der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft feierte am 2. Oktober 2010
ihr 60jähriges Bestehen in Frankfurt am Main – Verbesserung der Arbeitsbedingungen
und die Forderung nach Umsetzung der 3. Sportstunde bleiben wichtige
Forderungen.
„Das bisschen Sportunterricht
macht sich von allein, sagt mein Kollege, das bisschen Sportunterricht
kann so schlimm nicht sein, sagt meine Kollegin…“. In Anlehnung an Johanna
von Koczians Lied klingen diese Sätze selbst heute noch wie ein Schlag
ins Gesicht der Frauen und Männer, die den Sportunterricht in den
Schulen mit Leib und Seele verteidigen.
Wach rütteln wollte
das Lied einst mit seinem hintergründigen Text. Aufmerksam machen
auf die insgesamt schlechte Situation von Sportunterricht in Schule und
der Wertigkeit von Sportlehrkräften überhaupt will auch die „Sportkommission
der GEW“.
Die Wertigkeit jeden Unterrichtsfaches
sollte gleich sein
Im Mittelpunkt des Treffens
standen die Rückschau auf Vergangenes und ein Ausblick auf die kommenden
Jahre. Obwohl viel erreicht worden sei, so Erika Busch-Ostermann, Mitglied
der Bundes-Spoko und Initiatorin der Wiedergründung der NRW-Sportkommission,
gingen dem Verband die Themen und Forderungen keineswegs aus.
Hauptziel der Verbandsarbeit
sei die Unterstützung der Sportlehrerinnen und -lehrer, die wichtige
Arbeit für Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft leisten.
Entschieden wehre sich der
Verband dagegen, den Sportunterricht als nebensächliche Arbeit, als
eine Art Auszeit vom Kernunterricht in den Korrekturfächern zu verstehen.
Vielmehr sei der Sportunterricht eine überaus wichtige Aufgabe für
die Gesellschaft.
Was hat die Kommission,
die bundes- und landesweit die GEW-Vorstände im Rahmen ihrer Arbeit
auf sportlicher Ebene berät, in den vergangenen Jahrzehnten erreicht?
Ein nicht zu übersehender Erfolg ist die sportpolitische Erklärung
der GEW „Mehr Bewegung in die Schule“.
Im Mittelpunkt steht die
Kernforderung „Handeln statt reden!“
Selbstbewusst fordert die
GEW, das den Sonntagsreden der vergangenen Jahrzehnte im politischen und
gesellschaftlichen Bereich nun endlich Taten folgen müssen.
Hauptziel der Sportkommission
und damit der Gewerkschaft ist es, Kindern und Jugendlichen mehr Bewegungsmöglichkeiten
zu bieten, die notwendige Unterstützung für eine zeitgemäßen
Sportunterricht zu schaffen und die Arbeitsbedingungen der Sportlehrkräfte
zu verbessern. Erika Busch-Ostermann stellt sich dabei die Zusammenarbeit
aller im und für den Sport arbeitenden Gruppierungen vor, um politisch
durchsetzbare Forderungen angehen zu können.
Erika Busch-Ostermann
60 Jahre jung – die Sportkommission
feiert Geburtstag
Ein ganz persönlicher,
emotionaler Rückblick.
Zuerst habe ich das Datum
02.10.2010 weit weg geschoben.
Du hast ja noch Zeit
und du kannst dir in Ruhe überlegen, wie du als Mitverantwortlicher
diesen Tag gestaltest.
Die Vorbesprechungen sind
ja alle gut gegangen, die „Zeichen“ stehen auf Erfolg.
Irgendwann packt mich doch
die Unruhe, ich formuliere „Wir, wenn nicht wir“.
Dieses Motto beschäftigt
mich eine Weile:
Was verbirgt sich dahinter?
Ich schreibe auf, streiche
aus, formuliere neu. Verwerfe, füge zu, bin mir nicht sicher.
Endlich ist es für
mich stimmig und ich kann mit meinem Ergebnis gut leben.
Dann die Nacht im Hotel
vor dem 02.10.2010.
Ich werde wach und schaue
meine Notizen nochmals an.
Streiche, korrigiere, füge
ein - Aus.
Dann bin ich zufrieden und
schlafe tief.
Der Tag !
Marianne (Demmer) ist krank
und nicht da.
Der GV ist bei ihrer Klausurtagung
in Weimar,
Ich muss die vielen
Ehemaligen und einige „Jetzige“ und Gäste begrüßen.
Dann kommt Walter mit seinem
Elefantengedächnis und hat zu jeder Person irgendeine - woher auch
immer - ganz persönliche Bemerkung.
„Geschichte und Geschichtchen“
eben.
Jetzt ich.
Ab da bin ich ruhig, ich
weiß, damit triffst du den Ton, alle hören dir zu.
Mein letzter Satz war so
nicht geplant: „Das seid ihr.“
Aber er war gut! (sage
ich)
Wer bei der Geburtagsfeier
dabei war, darf stolz auf „Geleistetes“ sein.
Wir haben vieles bewirkt
(Nicht alles, was wir uns vorgenommen hatten).
Ich war in einem wichtigen
Abschnitt dabei.
Darauf bin ich stolz.
Sigi Eith
Sprecher der GEW Sportkommission
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