GEW-Sportkommision
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 Stand: 12.6. 2008

Antrag an den Hauptvorstand über den Geschäftsführenden Vorstand
Sportpolitische Erklärung der GEW : Schwerpunkt Schulsport

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SCHULSPORT

Handeln statt Reden ! 
Den Sonntagsreden müssen endlich Taten folgen!

 

Die GEW fordert:

  • mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche, 
  • die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Sportunterricht und 
  • bessere Arbeitsbedingungen für Sportlehrkräfte. 

 

Bewegung stärkt Menschen 

Der Schulsport hat die Aufgabe, die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler durch Bewegung, Spiel und Sport zu fördern und die Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur zu erschließen. Dabei sind körperliche Aktivität und psychisches sowie soziales Wohlbefinden als wesentlich für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen anzusehen.  

Seit vielen Jahren weist die GEW auf eklatante Probleme und Defizite im Schulsport hin: zunehmende Bewegungsdefizite, Übergewicht, Fitnessmängel sowie mangelnde soziale Kompetenzen auf Seiten der Schülerinnen und Schüler, Unterrichtskürzungen und Unter-richtsausfall, fehlende Sportstätten (v.a. Schwimmbäder), fehlende oder nicht ausreichend qualifizierte Sportlehrkräfte, schwierige Arbeitsbedingungen für Sportlehrkräfte.

Obwohl dieser Beschreibung von vielen Seiten zugestimmt wird, ist ein politischer Wille zur positiven Veränderung vielleicht vorhanden, die Fähigkeit zu faktischen Veränderungen jedoch nicht. Nach wie vor besteht eine große Diskrepanz zwischen Absichtserklärungen politisch Verantwortlicher und der tatsächlichen Situation an den Schulen. Es ist zu befürchten, dass sich die Rahmenbedingungen für Bewegung, Spiel und Sport an den Schulen weiter verschlechtern werden. 
 
Dies erfordert Engagement von allen Beteiligten. Dies heißt aber auch, dass am Schulsport nicht weiter gespart werden darf. Im Gegenteil: Investitionen sind dringend erforderlich.

Die GEW sieht sich in Beurteilung in weitgehender Übereinstimmung mit dem DOSB, dem Deutschen Sportlehrerverband und dem Bundeselternrat. 
Das "Aktionsbündnis für den Schulsport" muss deshalb wieder belebt und verstärkt diesen Zielsetzungen verpflichtet werden. Sportunterricht darf kein Sparopfer bleiben.
 
 
 

1.  Mehr Bewegung in die Schule -  die  Aufgabe der Zukunft für alle Unterrichtsfächer 

Eine gute Schule muss auch eine bewegungsfreundliche Schule sein.  

Lernen mit Kopf, Herz, Hand und Fuß gehört zu den elementaren Bestandteilen einer humanen Schule und muss Unterrichtsprinzip in allen Fächern sein. 

Zu den unabdingbaren Vorbedingungen für eine gute Schule gehört die Umsetzung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Bereich der Humanforschung, vor allem auch durch eine zeitgemäße Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte. 

Mit Bewegung kombinierte Unterrichtsmethoden und Sozialformen können in allen Unterrichtsfächern mit Erfolg eingesetzt werden. Die Umsetzung einer bewegten und gesundheitsfördernden Schule erfordert zudem  Fächer übergreifenden und Fächer verbindenden Unterricht. Dies erfordert eine verstärkte Fortbildung aller Lehrkräfte, nicht nur des sportlichen Fachpersonals.
 

Deshalb: 

Dem Bereich "Bewegung, Spiel und Sport" muss in der Schule ein entsprechender zeitlicher Rahmen zugesichert werden. 
 
 

2. Die Schulsportstudie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) darf nicht folgenlos bleiben:

Die Politik muss Rahmenbedingungen für mehr und besseren Schulsport sowie für mehr Bewegung in der Schule schaffen. 

Durch die im Juli 2005 veröffentlichte so genannte „Sprint-Studie“ wurde wissenschaftlich abgesichert, was längst bekannt war oder vermutet wurde: 

Der Schulsport ist das Stiefkind der Bildungspolitik.

Während sich die Bundesgesundheitsministerin neuerdings für die tägliche Sportstunde ausspricht, Ärzte  ein neues Unterrichtsfach Gesundheit/Ernährung fordern, haben viele Schülerinnen und Schüler in der Realität nur einmal in der Woche eine Stunde Sportunterricht, oft in Sportstätten, die einen modernen Unterricht nur bedingt zulassen. 

Ein pädagogisch orientiertes Angebot von Bewegung, Spiel und Sport greift vielfältige Sinnperspektiven und Bewegungsfelder auf und geht von den jeweiligen psychomotorischen, kognitiven und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler aus. Um dies zu gewährleisten, muss ein hohes Qualitätsniveau der Lehrkräfte vorhanden sein. 
 

Deshalb:

  • Tägliche Bewegungszeiten in Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Diese sind im Sinne einer sinnvollen Rhythmisierung der Tagesabläufe dringend erforderlich, dürfen aber den obligatorischen Sportunterricht nicht ersetzen. Ganztagsschulen sind eine Voraussetzung, um die Lernorganisation den Lebensbedin-gungen und dem Biorhythmus  anzupassen.

  • Mindestens drei Wochenstunden verbindlichen Sportunterricht an allen allgemeinbildenden Schulen und darüber hinaus die Ausweitung der sportlichen Betätigungsmöglichkeiten im Rahmen der bewegten und gesundheitsfördernden Schule.

  • Gestaltung der Klassen- und Pausenräume im Sinne von Bewegungs- und Lebensräumen.

  • Die räumlichen und materiellen Ausstattungen an den Schulen müssen mehr Bewegung und einen modernen Sportunterricht ermöglichen. 

  • Bereitstellung von Mitteln für zusätzliche Bewegungsangebote an allen Schulen über den verbindlichen Sportunterricht hinaus.

  • Zügiger Ausbau bzw. Modernisierung von Sportstätten (unter anderem die Bereitstellung von Schwimmbädern für den Sportunterricht).

  • Einrichtung und Durchführung von Sportunterricht an beruflichen Schulen durch adäquat ausgebildete Lehrkräfte im Hinblick auf spezielle Bedürfnisse dieser Schülerinnen und Schüler. Insbesondere sollen dabei die Bereiche „Gesundheitserziehung, Körperwahrnehmung“ und „lebenslanges Sporttreiben“ Geltung erlangen, sowie präventive und regenerative Aspekte in Bezug zu ihrer Arbeitswelt berücksichtigt werden. 

  • Verstärkte Einstellung, Qualifizierung und Fortbildung von Sportlehrerinnen und Sportlehrern, um eine fachliche Grundqualifikation (speziell im GS-Bereich) bei Erteilung von Sportunterricht zu sichern.

3.  Andere Fächer dürfen nicht gegen den Schulsport ausgespielt werden   

Lernen fordert Bewegung - Bewegung fördert Lernen!

Die GEW wendet sich gegen alle Versuche, andere Schulfächer auf Kosten des Sports auszuweiten. Das schlechte Abschneiden von Schüler/innen in Deutschland im internationalen Bildungsvergleich darf nicht dazu führen, dass die sogenannten "weichen" Fächer  wie Sport, Kunst, Musik zurückgedrängt werden. Bewegung, Denken und Lernen stehen in einem engen Zusammenhang. Bewegung, Denken und Lernen sind untrennbar miteinander verbunden. 

Der Schulsport steht in engem Zusammenhang mit anderen Fächern Guter Schulsport und zusätzliche Bewegungsangebote in der Schule bewirken mehr als nur körperliche Fitness, sondern haben auch positive Auswirkungen auf andere Fächer! 
 

Deshalb:
 

  • "Entwicklungs- und Kreativitätsförderung", "Sozialerziehung", "Körpererfahrung", "Selbstvertrauen durch Bewegung, Spiel und Sport" didaktisch und methodisch  zum Leitbild eines erziehenden und bildenden Sportunterrichts machen. 

  • Gesundheitsförderung durch Sportunterricht im Rahmen des erweiterten Gesundheitsverständnis der WHO weiter verfolgen ("Gesundheit als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden");  Personale Ressourcen nutzen und verstärken; "Kinder stark machen“.

4. Guter Schulsport braucht qualifizierte und gesunde Lehrkräfte – mehr Sportlehrer/innen, mehr Fortbildung 

Das Fach Sport leistet durch außerunterrichtliche Aktivitäten sowie durch Fächer übergreifende Projekte einen großen Beitrag zur Verbesserung von Schulkultur und Schulqualität

Die Ausbildungs-, Einstellungs- und Fortbildungssituation muss aus diesem Grunde deutlich verbessert werden, damit ein qualitativ guter Sportunterricht möglich ist.  

Die spezifischen Anforderungen an Lehrkräfte im komplexen Tätigkeitsfeld Sportunterricht ergeben sich aus dem verpflichtenden Unterricht und den damit in  Zusammenhang stehenden außergewöhnlich hohen physischen und psychischen Belastungen: zum Beispiel Lärmbelastung, Unfall- und Sicherheitsrisiken. Zusätzliche Belastungen entstehen durch die vielfältigen fachspezifischen Aufgaben, wie Wettkämpfe, Sportfeste, Vorführungen, verstärkte Heranziehung zu Klassenfahrten, Pausensport, Schule als Bewegungsraum. 
 

Deshalb:
 

  • Allen Versuchen, die Sportlehrertätigkeit abzuwerten, muss entschieden entgegen getreten werden. 

  • Es muss dringend etwas zum Gesundheitsschutz der Lehrkräfte unternommen werden.

  • Eine lineare Arbeitszeitverkürzung und Reduzierung der Arbeitsbelastung muss unter Berücksichtigung des Gleichheitsgrundsatzes aller Unterrichtsfächer und der Gleichwertigkeit aller Lehrkräfte auch für Sportlehrer/innen gelten.

5. Schulsport muss auch den Folgen sozialer Benachteiligungen entgegen wirken

Die PISA-Studie hat eine erhebliche Schieflage in der sozialen Struktur der Bildungschancen aufgezeigt. Dies betrifft auch die Bewegungsentwicklung und die Erschließung und Teilhabe an der Sport- und Bewegungskultur in Deutschland.  

"Die Möglichkeit der Teilhabe am außerschulischen Sport wird in entscheidendem Maße vom Bildungsniveau und der sozialen Herkunft moderiert. Es gilt daher, alles zu tun, um allen Kindern - vor allem Kindern aus bildungsfernen und sozial wenig privilegierten Milieus - von Schulbeginn an im Sinne von Chancengleichheit einen qualitativ hochwertigen und quantitativ hinreichenden Sportunterricht anzubieten." (DOSB-Sprint-Studie) 

Der durchschnittliche Sportstundenanteil beträgt laut Sprintstudie 2,2 Wochenstunden, wobei Gymnasiasten mehr, Hauptschüler weniger Unterricht haben, Berufsschüler an beruflichen Schulen haben zum Teil. gar keinen Sportunterricht. Gerade die Gruppe, die zum Beispiel auch in Sportvereinen unterrepräsentiert ist, wird dadurch weiter benachteiligt. Dass in der Hauptschule der Sportunterricht zu 30% von nicht ausgebildeten Lehrern/innen gegeben wird, verschlimmert diesen Missstand noch weiter.  
Der Berufsschulsport war allerdings wie der Sport an Sonderschulen nicht Gegenstand der Schulsportstudie. Gerade in diesem Bereich sind die Defizite nach Einschätzung aller Experten jedoch eklatant. 
 

Deshalb:
 

  • Die Überwindung des selektiven Schulsystems und die Entwicklung zu „EINER SCHULE FÜR ALLE“ BLEIBT DAS ZIEL UNSERER BILDUNGSPOLITIK IM BEREICH SCHULE. Auf dem Weg dorthin bedarf es gezielter Aktivitäten, um mehr Chancengleichheit zu erreichen. Dabei sollen die vielfältigen und Erfolg versprechenden  Möglichkeiten des schulsportlichen Bereichs bewusst genutzt werden.

  • Sportunterricht darf nicht durch einseitige oder aus dem Leistungssport gewonnene Bewertungsmaßstäbe zu Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen führen. 

  • Die Bewegungs- und Persönlichkeitsförderung aller Schülerinnen und Schüler ist zentrales Anliegen des Schulsports. Das schließt die Förderung der steigenden Zahl von Schüler/innen mit motorischen Defiziten genauso ein wie die Förderung sportlicher Talente. 

  • Die GEW begrüßt ausdrücklich jene sportpädagogischen Ansätze, welche von der Vielfalt sportlicher Sinnbezüge ausgehen und diese im Unterricht auch zum Thema machen. 

  • Traditionelle Inhalte müssen durch neue Entwicklungen in der Bewegungskultur ergänzt werden. 

6. Der Schulsport braucht auch Aktionsbündnisse vor Ort - Außerunterrichtlicher Sport darf kein Ersatz für den Sportunterricht sein - 

Ganztagsangebote an der Schulen müssen mit verstärkten Bewegungsangeboten gekoppelt werden, um einseitig bewegungsarme Lern - und Arbeitsituationen zu vermeiden. 
Die Notwendigkeit eines verstärkt angebotenen außerunterrichtlichen Sports darf nicht dazu führen, den für alle verbindlichen Sportunterricht zu kürzen. So wichtig die ergän-zende Zusammenarbeit zwischen Sportvereinen und Schule auch ist, sie kann und darf den schulischen Sportunterricht nicht ersetzen. 

Der schulische Bildungsauftrag des Staates beinhaltet auch Sport- und Bewegungserziehung und unterliegt folglich der staatlichen Aufsicht. Damit ist rechtlich ausgeschlossen, dass der Schulsport im Rahmen des Ganztagsangebotes nur noch als Angebot in den Nachmittag verlegt wird oder außerschulischen Verbänden und Organisationen übertragen wird.  
 
Neben den Forderungen an die Politik kann auch vor Ort bzw. an den Schulen selbst für eine Verbesserung des Schulsports und des Bewegungsangebots gearbeitet werden. 
 

Deshalb:

  • An den Schulen soll dafür gesorgt werden, dass  zumindest der verbindliche  Unterricht nach Lehrplan auch tatsächlich stattfindet. Andere Fächer dürfen nicht gegen den Schulsport ausgespielt werden. 

  • Eltern, Lehrer und Schüler sollen sich gemeinsam dafür stark machen, dass vielfältige Bewegungsangebote gewährleistet sind oder geschaffen werden.

  • Kooperationsvereinbarungen mit außerschulischen Trägern im Rahmen von Ganztagsangeboten müssen dem rechtlichen Charakter von schulischen Veranstaltungen Rechnung tragen.

  • Politik, Schulaufsicht, Schulen und Schulträger müssen gewährleisten, dass ein hoher Standard in Bezug auf Gesundheit, Bewegung und Sport die Regel ist.

 

8. Ein moderner Sportunterricht erfordert vielfältige Inhalte und pädagogische  Perspektiven 

Das Bemühen um eine Verbesserung von Schule, nach einer kind- und jugendgemäßen Gestaltung von Bewegung, Spiel und Sport hat in den Schulen längst begonnen. 

Die GEW unterstützt seit vielen Jahren sportpädagogische Ansätze, welche die Kinder und Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen motorischen Voraussetzungen und Motivationen in den Mittelpunkt des Unterrichts stellen. Vor allem die GEW-Sportkommission stellt sich der Herausforderung, ein attraktives und entwicklungsförderndes Sportangebot in heterogenen Lerngruppen zu transportieren. 

Ziele, Inhalte und Methoden eines zukunftsorientierten Sportunterrichts werden deshalb immer wieder auf den Prüfstand gestellt. 

Mit der Formulierung von Zielen und Inhalten allein ist es jedoch nicht getan.
Die GEW fordert zusammenfassend: Handeln statt Reden!
 

Für die Bundes-Sportkommission:

Der Teamvorstand:
Sigi Eith, Walter Vogel

www.gew-sportkommission.de
 
 



 

Literaturhinweis:

Prof. Dr. Klaus Bös, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft an der Universi-tät Karlsruhe.
 Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit dem Schulsport, mit Sport und Gesundheit sowie mit der Entwicklung und Evaluation von Diagnoseverfahren und Sportprogrammen.

Prof. Dr. Brettschneider, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insbesondere Kom-munikationstheorie der Universität Hohenheim.
Sportwissenschaftler Prof. Wolf-Dietrich Brettschneider ehemals Universität Paderborn. Er stellte einige Ergebnisse seiner Untersuchungen „Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen im europäischen Vergleich“ vor.
 

DSB-SPRINT-Studie,
beteiligte Wissenschaftler:
      Prof. Dr. Wolf-Dietrich Brettschneider (Universität Paderborn)
      Koordinator der Studie und zuständig für Schulleitungen und Schüler 
      Prof. Dr. Robert Prohl (Universität Frankfurt),
      zuständig für Lehrpläne und programmatische Grundlagen 
      Prof. Dr. Christoph Breuer (Deutsche Sporthochschule Köln),
      zuständig für Sportstättensituation 
      Prof. Dr. Rüdiger Heim (Universität Magdeburg),
      zuständig für Schulleitungen, Lehrer, Eltern, Schüler 
      Prof. Dr. Werner Schmidt (Universität Duisburg-Essen),
      zuständig für Ergänzungen aus qualitativer Sicht 
      Prof. Dr. Helmut Altenberger (Universität Augsburg),
      zuständig für Außerunterrichtlichen Schulsport 
Prof. Dr. rer. pol. habil. Dr. phil. Karl-Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, "Politisches System der Bundesrepublik Deutschland und moderne Staatstheorien"
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer 
Ärztlicher Direktor, Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Im Jahre 2004 gründete er das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm, "Netzwerk für Gehirnforschung und Schule" 
Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Radiologie und des weltweit einzigen Lehrstuhls für Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke sowie des Insti-tuts für Mikrotherapie in Bochum. 
 

Anhang:
Zu aktuellen, nichtschulischen Aspekten des Sports hat die GEW folgende Sichtweise:
Die GEW lehnt jegliche Form von unerlaubter Unterstützung („doping“) zum Ziel der sportlichen Leistungssteigerung ab.
Die GEW lehnt jegliche sportliche Maßnahmen ab, die nicht der Gesunderhaltung des eigenen Körpers dienen.
Die GEW verurteilt alle Maßnahmen im Sport, die Kinder und Jugendliche nicht entsprechend ihrer natürlichen Entwicklung aufwachsen und heranwachsen lassen.(„Kinderarbeit im Sport“)
Die GEW kritisiert die Vergabe der Olympischen Spiele an Länder, deren Regierungen zumindest im Verdacht stehen, die Einhaltung und Ausübung demokratischer Grundrechte nicht zu gewährleisten.

An anderer Stelle wird von der GEW zu diesen verschiedenen Aspekten noch detaillierter Stellung zu beziehen sein.

(Walter Vogel)
 

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